27.12.2016

Beteiligung an den Überschüssen bei Rentenversicherungen

Die Beteiligung des Kunden an den Überschüssen. Weitere Absenkung folgt branchenweit...

Die Deklarationen für das Jahr 2017 sind weitestgehend durch und die Tendenz ist nach wie vor fallend. Nur 3 Gesellschaften halten ihre Überschussbeteiligung stabil und mittlerweile haben die ersten Gesellschaften die 2%-Marke nach unten durchbrochen. Durschnittlich liegt die Überschussbeteiligung bei 2,57%. Das sind 0,35% weniger als noch im letzten Jahr.

Der Garantiezins wird auf 0,9% abgesenkt.

Letztlich muss auch der Versicherer das Geld am Markt anlegen und unterliegt hier aufsichtsrechtlichen Vorschriften. Der Vorteil gegenüber dem Einzelanleger ist aber, dass der Versicherer diversifizieren kann und es auch tut. Somit steht die Geldanlage auf "breiteren Beinen" und minimiert damit das Risiko des Verlustes.

Einen Aspekt aber kann nur die Rentenversicherung bedienen. Sie sichert das Altersrisiko ab! Wenn Sie nicht soviel Geld haben, dass Sie von den Zinsen leben können, ist Ihr Kapital endlich. Je älter Sie werden, desto risikoreicher ist das. Die Rentenversicherung deckt das biometrische Risiko ab. Sie zahlt, egal wie alt Sie werden. Das gilt sowohl bei privaten Verträgen als auch bei geförderten Verträgen (über betriebliche Altersvorsorge, Riester oder Rürup). Daher ist die Rentenversicherung immer ein interessanter Bestandteil der Altersvorsorge, der geprüft werden sollte.

Läuft der Vertrag mind. 12 Jahre und ist das Endalter mindestens 62 werden nur auf die halben Erträge Steuern fällig. Bei einem individuellen Steuersatz von 40%, sind es letzlich 20% auf die Erträge. Beispiel: bei einer angenommenen Summe der Erträge von 40.000 EUR, werden davon nur 20.000 EUR besteuert. Diese dann mit  Ihrem Steuersatz. Das sind bei 40% demnach 8.000 EUR. Aus Renditesicht verbleiben somit immer noch 2,05%. Selbst, wenn wir den Sparanteil nur mit 80% ansetzen, beträgt die Rendite noch 1,64%. Das ist im aktuellen Marktumfeld einer sicheren Kapitalanlage keine üble Rendite und sie ist sicher.

Wichtig hierbei ist, zu prüfen, welchen Anbieter man wählt. Denn die Kosten beeinflussen die Rendite erheblich. Und kalkulatorisch rechnet sich die Rentenversicherung erst, wenn man auch durch hält. Wer vorzeitig kündigt, legt fast immer "oben drauf".

Die Tendenz am Anbietermarkt geht weg von Garantieprodukten, hin zu sog. "Kapitalmarkt nahen" Produkten. Garantien kosten Geld und viele Versicherer tun sich schwer, diese aktiv am Markt zu bewerben. Da es sich um eine extrem langfristige Geldanlage handelt und aufgrund der Erfahrungen und Entwicklungen der letzten Jahre nicht klar ist, was in den nächsten 20 oder gar mehr Jahren passieren wird, möchte man sich nicht mehr hohe Garantien ins Portefeuille holen. Für den konservativen und sicherheitsorientierten Anleger eine unangenehme Entwicklung.

Aufgrund der Absicherung des Altersrisikos und der sicheren Verzinsung sollte die Rentenversicherung zumindestens bei jeder Altersvorsorge-Planung geprüft werden. Es gibt verschiedene Durchführungswege und auch deutliche Unterschiede in der Kostenstruktur. Da helfen wir Ihnen gerne bei der Auswahl.

Und ein weiterer Aspekt: welche Alternativen bieten zur Zeit eine gute Kombination aus Sicherheit und Rendite? Der Zinsmarkt ist am Boden. Wer heute Rendite will, muss Risiko gehen. Wenn Sie dazu nicht bereit sind, bleiben nicht viele Alternativen. Die Rentenversicherung ist zumindestens eine davon.

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